Kurz gesagt:
Pure Wagyu wird von Daniel und Anita Gubelmann geführt, die mit ihren drei Kindern in Walde auf dem Ricken leben. Daniel ist gelernter Landwirt und Agrotechniker HF, Anita Bäuerin, medizinische Masseurin und Expertin für Tiergesundheit mit ätherischen Ölen. Die Familie kennt jedes Tier der Herde mit Namen.
Wir – Daniel und Anita mit unseren drei Kindern – führen den Familienhof in Walde auf dem Ricken. 2020 sind wir hierhergezogen, mit zwei kleinen Kindern im Schlepptau, viel Mut im Gepäck und der Vision, den elterlichen Hof weiterzuentwickeln. Kurz darauf kam unser drittes Kind zur Welt.
Seitdem ist der Hof unser Zuhause, unser Alltag und unser gemeinsames Lebensprojekt. Hier werden unsere Kinder gross – und hier wachsen unsere Wagyu auf.
Es gab Tage, an denen wir uns gefragt haben, ob wir uns zu viel vorgenommen haben. Drei kleine Kinder, ein Milchviehbetrieb, ein Hof, der Arbeit braucht. Und es gab die Abende auf der Bank vor dem Haus, wenn die Sonne hinter dem Ricken verschwand und die Kälber auf der Weide standen – und wir wussten: Genau hier gehören wir hin.
Gelernter Landwirt, weitergebildeter Agrotechniker HF, mit Erfahrung aus landwirtschaftlichen Betrieben im In- und Ausland. Daniel ist der, der morgens als Erster im Stall steht. Ruhe, Feingefühl und Nähe zu den Tieren prägen seine Arbeit – jedes Rind hat seinen Namen und seine Geschichte.
Die Faszination für Wagyu kam nicht über Nacht. Sie kam über Jahre – über Betriebe im Ausland, über Gespräche mit Züchtern, über die Frage, wie man in der Schweiz Fleisch machen kann, das nicht nur gut ist, sondern anders. Die Antwort war für Daniel immer dieselbe: langsamer. Mit weniger Tieren. Mit mehr Zeit.
Daniel: «Wagyu hat mich schon fasziniert, als ich noch keine einzige Kuh davon besessen habe. Diese Ruhe, die diese Tiere haben. Ich wollte nie viele. Ich wollte es richtig machen.»
Bäuerin, medizinische Masseurin und Expertin für alternative Tiergesundheit mit ätherischen Ölen. Sie bringt Ruhe, Intuition und Harmonie in den Stall – und Kraft in die Familie. Wenn ein Tier Unterstützung braucht, ist sie da.
Ätherische Öle im Stall – das klingt für manche nach Esoterik. Für Anita ist es Handwerk: Sie hat gelernt, wie Körper auf Berührung und Düfte reagieren, bei Menschen wie bei Tieren. Ein unruhiges Kalb, eine Kuh, die nach der Geburt Kraft braucht – Anita arbeitet mit dem, was die Natur hergibt, bevor die Chemie ins Spiel kommt. Nicht statt Tierarzt. Sondern davor.
Anita: «Tiere spüren sofort, wie man ihnen begegnet. Wenn ich mit Ruhe in den Stall gehe, wird es ruhig im Stall. Das gilt für die Kühe – und für die Kinder.»
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Drei Kinder, die auf einem Hof aufwachsen, lernen Dinge, die man nicht in der Schule lernt. Dass ein Kalb nicht gleich aufsteht, wenn es geboren wird. Dass man leise sein muss, wenn ein Tier Angst hat. Dass Essen nicht im Laden entsteht. Und dass jedes Tier auf dieser Weide einen Namen hat – weil sie ihn selbst ausgesucht haben.
Und über allem: Familie. Unsere Kinder wachsen mit den Tieren auf. Sie wissen, woher das Essen kommt, und sie wissen, was ein Tier braucht. Das ist das Wertvollste, was wir ihnen mitgeben können.